WordPress – erste Schritte bei T-Online-Homepages

WordPress – erste Schritte

WordPress ist ursprünglich ein System zur Erstellung von Weblogs. Allerdings hat sich WordPress seit seiner Entstehung zu einem umfangreichen Content Management System entwickelt. Dank einer großen Community gibt es eine Vielzahl an Erweiterungen und Designvorlagen (Themes), die es Ihnen ermöglichen, eine sehr individuelle Seite zu erstellen.

Sie können Ihr WordPress schon über http://ihredomain.de/wordpress oder http://ihrestammadresse.homepage.t-online.de/wordpress starten. Um in die Administration zu gelangen, gehen Sie auf http://ihredomain.de/wordpress/wp-admin

Selbstverständlich können Sie die gewünschte Domain direkt auf diesen Unterordner weiterleiten, so dass nach Aufruf der Domain direkt das Blog angezeigt wird. Siehe unten für weitere Hinweise.

Optimierungen am Webspace

PHP.ini
Als nächstes erweitern Sie noch den zur Verfügung stehenden „Arbeitsspeicher“. Spätestens, wenn Sie Plugins installieren, werden Sie diese Einstellung benötigen, damit Ihr Blog erreichbar bleibt. Hierzu gehen Sie auf die Seite http://php5-bei-der-telekom.de und laden dort unsere Vorlage für eine php.ini herunter.  Diese können Sie mit einem Editor (z.B. Notepad++, nicht MS Word) bearbeiten. Stellen Sie die folgenden Werte für diese Variablen ein:

memory_limit = 256M
upload_max_filesize = 16M

Diese Mindest-Einträge haben sich für eine WordPress-Installation bewährt. Speichern Sie diese Datei unter dem Namen „php.ini“ und laden diese über den Dateimanager in Ihren WordPress-Ordner.

Domain
Aktuell wird Ihr WordPress über ein Unterverzeichnis aufgerufen. Wenn Sie unter einer bestimmten Domain aber nur WordPress betreiben möchten, ist es sinnvoll, wenn die Domain auch direkt Ihre WordPress-Installation aufruft.

Dazu haben Sie die Möglichkeit, im HomepageCenter eine Weiterleitung auf einen Unterordner einzustellen. Bevor Sie das machen, gehen Sie bitte in den Adminbereich von WordPress und wechseln hier auf „Einstellungen / Allgemein“. Unter „WordPress-Adresse“ und „Blog-Adresse“ tragen Sie jetzt jeweils die Domain ein, die Sie zukünftig verwenden (ohne Unterordner). Bestätigen Sie die Eingabe mit „Änderung übernehmen“.

Anschließend wechseln Sie in das HomepageCenter auf „Einrichten & Verwalten / Domains“. Setzen Sie den Punkt bei Ihrer Domain und wählen oben „weiterleiten“ aus. Setzen Sie den Punkt bei „Unterverzeichnis der Homepage“ und tragen bei „Pfad“ das Installations-Verzeichnis von WordPress (/wordpress) ein. Anschließend mit „Übernehmen“ speichern.

Permalinks / Klarnamen-URL
Wenn Sie WordPress verwenden, werden Artikel, Kategorien und Unterseiten dynamisch aus der Datenbank geladen. Um das zu bewerkstelligen, werden über die URL die erforderlichen Parameter übergeben, um z.B. den entsprechenden Artikel aus der Datenbank zu holen. Die Adresse eines Artikel könnte dann z.B. http://wunschadresse.de/?p=21 lauten.

Für Suchmaschinen wie auch den Nutzer einer Seite ist es aber komfortabler, wenn die URL in Klarschrift aufgeschlüsselt wird. Der Artikel würde z.B. über die Überschrift des Artikels aufgerufen (Beispiel: http://wunschadresse.de/meinersterartikel). Wir können Ihnen folgende Umgehungslösung anbieten, die fast das gleiche leistet:

  • Gehen Sie ins Backend Ihrer WordPress-Installation (http://wunschadresse.de/wp-admin).
  • Wechseln Sie auf „Einstellungen / Permalinks“.
  • Wählen Sie die Option „Benutzerdefinierte Struktur“ aus und tragen Sie in das Eingabefeld  /index.php/%postname%/ ein.
  • Klicken Sie auf „Änderung überschreiben“.

Der Artikel kann jetzt über http://ihrwunschadresse.de/index.php/meinersterartikel aufgerufen werden. Sie können natürlich auch einen der anderen Parameter verwenden. Wichtig ist lediglich, dass der Parameter mit „index.php“ beginnt.

Beschleunigung durch Plugins
Wenn Sie beim Besuch Ihrer WordPress-Seite feststellen, dass der Seitenwechsel nicht so schnell ist, wie man es vielleicht von anderen Seiten gewohnt ist, empfehlen wir, das Plugin WP Super Cache zu installieren. Dieses erzeugt von jedem Artikel und jeder Seite Ihres Blogs eine statische Seite und legt diesen im Webspace ab. Dadurch wird nicht bei jedem Aufruf Ihrer Seite eine Datenbankabfrage erzeugt (welche in der Regel die Ursache für Performance-Probleme darstellt).
Weiter haben Sie die Möglichkeit, die Dateien komprimieren zu lassen. Das verringert wiederum die Ladezeit.

Stand: 30.08.2016